Das wichtigste Konjunkturbarometer Deutschlands hat die hohen Erwartung der Ökonomen verfehlt. "Die dritte Infektionswelle und Engpässe bei Vorprodukten dämpfen die Erholung der deutschen Wirtschaft", sagt ifo-Präsident Clemens Fuest.

Dass der Euro schlechte Nachrichten ignoriert, zeugt von seiner in den letzten Wochen wieder gestiegenen inneren Stärke. So dominant wie Anfang März, als der EUR/CHF-Kurs auf 1,1150 kletterte, sind die Käufer zwar noch nicht. Das ändert sich allerdings gerade.
Da der Euro eine wichtige Hürde bei 1,1065 Franken nahm, wurde auf dem Wochenchart ein Kaufsignal ausgelöst. Die Chancen eines Anstiegs über 1,11 haben sich auf 60-70% Prozent erhöht. Institutionelle Trader dürften nun verstärkt auf ein Wiedersehen mit dem Hoch bei 1,1150 wetten.